Erfahrungen mit dem Orchitop

Phalaenopsis nach 3 Jahren im Orchideenständer Orchitop
Phalaenopsis nach 3 Jahren im Orchideenständer Orchitop

Erfahrungen mit dem Orchideenständer Orchitop
Ende des Jahres 2012 wurde ich auf das Orchitop, einen vom Hersteller als Orchideenständer bezeichneten, damals neuen Orchideentopf, aufmerksam.
Der Hersteller versprach, dass ein Übergiessen und in der Folge verfaulte Luftwurzeln, mit dem Orchitop ausgeschlossen werde könnte, da das Substrat durch die offene Stäbchenkonstruktion des Orchitops immer gut belüftet ist und so gut abtrocknen kann.
Außerdem können die Luftwurzeln durch die Zwichenräume der einzelnen Stäbe des Orchitops ungehindert hindurchwachsen.
Da ich die genannten Argumente schlüssig fand, beschloss ich den neuen Orchideentopf auszuprobieren und bestellte über das Internet die ersten 6 Orchideenständer.
Nach Erhalt der Lieferung topfte ich die ersten Phalaenopsen Anfang 2013 in die neuen Orchitope um.
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Das Orchitop, ein neuer Orchideentopf

Orchitop schwarz
Orchitop

Das Orchitop, ein neuer Orchideentopf
Der häufigste Grund für den frühzeitigen Tod vieler in der Wohnung gehaltener Orchideen ist Staunässe im Substrat durch zu häufiges Giessen. Werden die Phalaenopsen in den üblichen hohen Orchideenübertöpfen gehalten, bleibt oft unbemerkt Gießwasser im Übertopf stehen. Die Orchideen werden dadurch viel zu nass kultiviert und die empfindlichen Luftwurzeln der Phalaenopsen faulen, die Orchideen sterben ab.
Eine eigentlich recht einfache Lösung für dieses Problem verspricht hier die Erfindung des Bodenseefischers Jürgen Schäfler.
Da die Orchideen seiner Mutter oft den Nässetod starben nahm er sich des Problems an und entwickelte einen neuen Orchideentopf. Schäfler verzichtete auf geschlossene Wände und umgab den Boden, der selber mit großen Wasserablauflöchern versehen war, mit nebeneinander aufgestellten Stäbchen. So erhielt er einen Luft durchlässigen Orchideenständer. In diesem Orchideenständer, dem Orchitop, kann es nicht mehr zur Staunässe und faulenden Luftwurzeln kommen. Gleichzeitig hat der neue Orchideentopf eine ansprechende Optik.

 

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Phalaenopsis umtopfen, die Praxis an Hand eines Pflegefehlers gezeigt.

matschige faule Phalaenopsis Luftwurzeln
matschige faule Phalaenopsis Luftwurzeln

Eine Phalaenopsis mit fauligen Wurzeln
Letzte Woche brachte mir meine Tante eine Phalaenopsis mit der Bitte, mal einen Blick auf die Pflanze zu werfen, da sie schon seit einem Jahr nicht mehr geblüht hat.
Ihre Phalaenopsis hat 3 Paar gesund aussehende Blätter. Aber ein Blick in den Topf offenbart recht schnell das Problem.
Ganz deutlich erkennt man, das es hier eine ganze Menge matschige, faule und abgestorbene Luftwurzeln, aber nur wenige gesunde gibt.
In der Mitte des Topfes ist sogar grünes Moos zu erkennen. Moos kann sich nur bilden bzw. überleben wenn es nicht austrocknet.
Diese Phalaenopsis Orchidee ist ein typischer Pflegefehler Fall.
Meine Tante hat sie im Laufe der Zeit fast tot gegossen.
Das Substrat ist wohl schon lange Zeit nicht mehr abgetrocknet, was auf Dauer der sichere Tod jeder Phalaenopsis Orchidee ist.

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Warum durchsichtige Töpfe für Orchideen?

Orchideen Topf durchsichtigDurchsichtige Orchideentöpfe
Wenn wir Phalaenopsis Orchideen kaufen werden diese im Gegensatz zu anderen Pflanzen meistens in durchsichtigen Plastiktöpfen angeboten. Da diese Töpfe meistens etwas teurer sind als normale schwarze Blumentöpfe muß es für deren Verwendung einen Orchideen spezifischen Grund geben. Dieser Grund ist, dass die Luftwurzeln der Phalaenopsen, im Gegensatz zu den in Erde wachsenden Wurzeln normaler Pflanzen,  Chlorophyll enthalten.

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Die häufigsten Pflegefehler an Orchideen

Dunkler Standort Treppenhaus
Dunkler Standort Treppenhaus

Falscher zu dunkler Standort
Da der natürliche Lebensraum der epiphytisch wachsenden Orchideen die Baumkronen der Urwälder sind, benötigen sie viel Licht, vertragen jedoch keine direkte Sonne.
An einem Nordfenster oder im Treppenhaus, besonders in der dunklen Jahreszeit oder wenn das Fenster eventuell von Außen durch einen Baum abgeschattet wird, kann Lichtmangel auftreten. Nach dem Giessen oder ansprühen kann die Orchidee nicht mehr vollständig abtrocknen. Die Pflanze kümmert und wird anfällig für Krankheiten. Symptome hierfür können abgeworfene Knospen und sich verfärbende Blüten und Blätter sein. Die Orchidee stellt ihr Wachstum ein.

Steht kein anderer hellerer Standort zur Verfügung, kann mit künstlicher Beleuchtung nachgeholfen werden.
Einfacher ist es jedoch die Orchidee an einen helleren Standort um zuziehen.

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Standorte für Orchideen

Orchideen Pflege in der Wohnung
Früher waren sich Orchideenexperten und Züchter darüber einig, das eine erfolgreiche Haltung Subtropischer Orchideen außerhalb des Gewächshauses unmöglich sei. Heute wissen wir jedoch, das für viele dieser Orchideen Arten und ihre Hybriden im Haus  durchaus ein ansprechender Lebensraum geschaffen werden kann und eine Artgerechte Orchideen Pflege möglich ist.

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Phalaenopsis Orchideen richtig giessen und düngen.

Phalaenopsis Orchideen richtig giessen und düngen
In ihrer natürlichen Umgebung wachsen die Phalaenopsis Orchideen als Epiphyten in den Baumkronen des Regenwaldes. Mit ihren Luftwurzeln nehmen sie Wasser und Nährstoffe aus der Luft und aus dem Regenwasser auf.
Bei Regen können sie dabei durchaus auch mal kräftig nass werden, trocknen danach aber wieder vollständig ab.
Die Konzentration der Nährstoffe, die den Orchideen hierbei im Regenwasser zur Verfügung gestellt werden, sind immer sehr gering.
Dem entsprechend empfindlich gegen zu hohe Nährstoff- und damit Salzkonzentration im Giesswasser sind die Luftwurzeln der Orchideen. Auf die empfindlichen Luftwurzeln müssen wir bei der Orchideen Pflege besondere Rücksicht nehmen.

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Nährstoffe für Orchideen


Nährstoffe für Orchideen

Epiphytisch wachsende Orchideen wie die Phalaenopsis Hybriden nehmen die benötigten Nährstoffe über ihre Luftwurzeln aus dem Regenwasser auf. Die im Regenwasser als Salze gelösten Nährstoffe entsprechen in ihrer Zusammensetztung den Nährstoffen, die auch terrestrisch, also im Boden wachsende Pflanzen mit ihren Wurzeln aus der Erde entnehmen. Jedoch ist die Konzentration der Nährstoffsalze im Regenwasser erheblich geringer als die Konzentration der im Bodenwasser gelösten Nährstoffe.
Würden wir die empfindlichen Luftwurzeln der Epiphyten mit normal hoch konzentriertem Volldünger für terrestrisch wachsende Pflanzen in Berührung bringen, würden sie verbrennen.

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Orchideen umtopfen

Orchideenständer Orchitop
Orchideenständer Orchitop

Orchideen umtopfen
Etwa alle 2-3Jahre sollte man Epiphytisch wachsende Pflanzen wie Orchideen umtopfen.
Nach 2-3 Jahren ist zum einen das anorganische Material des Orchideen Substrates verrottet was zur Verdichtung des Substrates führt und den Wurzeln die Luft zum Atmen nimmt.
Zum zweiten lagern sich im Substrat mit den Jahren die Salze des Orchideen Düngers an, was zu einer Versalzung des Substrates führt und in der Folge die Luftwurzeln der Epiphyten absterben lässt.
Da sympodial wachsende Orchideen aus ihrem Rhizom jedes Jahr weitere Triebe treiben wird es ihnen und vor allem den Luftwurzeln bei gesundem Wachstum nach ein paar Jahren im Topf zu eng, weshalb auch regelmäßig umgetopft werden muß.

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Orchideen Substrate

Seramis Orchideen Substrat
Seramis Orchideen Substrat

Orchideen vertragen keine normale Blumenerde
Die Wurzeln der Phalaenopsis Hybriden und aller Epiphyten sind sehr empfindlich gegen zu nasse Erde, Staunässe und benötigen viel Luft. Nach dem Giessen müssen sie die Möglichkeit haben wieder vollständig abzutrocknen, sonst Faulen sie. Deshalb können epiphytisch wachsende Orchideen nicht in normale Gärtnererde, die normalerweise viel Wasser saugenden und Wasser haltenden Schwarztorf enthält, gepflanzt werden. Wenn wir unsere Orchideen umtopfen wollen, benötigen wir ein spezielles Orchideen Substrat, das schnell abtrocknet.

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